Die Bestimmung des Luftgehaltes erfolgt für Normal- und Schwerbeton nach DIN EN 12350-7, für Leichtbeton nach ASTM C 173/C 173M. DIN EN 12350-7 beschreibt das Wassersäulenverfahren und das Druckausgleichsverfahren. In Deutschland wird vor allem das Druckausgleichsverfahren angewendet.

Druckausgleichsverfahren
Zwischen einem mit Beton und einem mit Druckluft gefüllten Behälter wird Druckausgleich hergestellt. Der scheinbare Luftgehalt der Betonprobe A1 wird an einem Manometer abgelesen und in Prozent auf 0,1% gerundet angegeben.

  • Behältervolumen: ≥ 5 l
  • Einbringen: je nach Konsistenz ≥ 1 Lage, lageweise verdichten; selbstverdichtenden Beton ohne mechanische Verdichtung in einem Arbeitsgang in den Behälter füllen
  • Luftgehalt Ac [Vol.- %]:

    Ac = A1 - G

    G: Korrekturfaktor der Gesteinskörnung