13.2.2 Anforderungen an die Ausgangsstoffe

Anforderungen an die Ausgangsstoffe

Ausgangsstoff

Anforderung

Zement 1)

  • folgende Zemente nach DIN EN 197­1 und DIN 1164­10:
    • CEM I
    • CEM II/A­S, CEM II/B­S
    • CEM II/A­T, CEM II/B­T
    • CEM II/A­LL
    • CEM II/A­M (S­LL), CEM II/A­M (S­T), CEM II/B­M (S­T), CEM II/A­M (T­LL)
    • CEM III/A, CEM III/B

Gesteins­ körnung

  • Gesteinskörnungen nach DIN EN 12620 sowie leichte Gesteinskörnungen nach DIN EN 13055­1 mit Konformitätsbescheinigung “2+“
  • industriell hergestellte Gesteinskörnungen nicht zulässig
  • Unschädlichkeit von Feinanteilen feiner Gesteinskörnungen ist nachzuweisen J Nachweis des Frost­ oder Frost­Tausalz­Widerstands nach DIN EN 206­1/DIN 1045­2, Anhang U, darf zu keinem Zeitpunkt während der Bauausführung älter als 6 Monate sein.
  • rezyklierte Gesteinskörnungen nicht zulässig

Zugabewasser

  • nach DIN EN 1008
  • anderes Wasser als Trinkwasser, Brunnenwasser oder Restwasser aus Wiederaufbereitungsanlagen der Betonherstellung nicht zulässig

Zusatzmittel

  • BV, FM (nur auf Basis von Lignin-, Melamin- oder Naphthalinsulfonat) 2)
  • PCE-haltige BV / FM nur bei massigen Bauteilen (kleinste Bauteilabmessung > 0,80 m) und nur mit erweiterter Eignungsprüfung (siehe Tabelle)
  • LP, VZ
  • andere Zusatzmittel nicht zulässig

Zusatzstoffe

  • Flugasche nach DIN EN 450­
  • Wechsel der Flugasche bei Lieferengpässen nur nach Abstimmung mit dem Auftraggeber und neuen Eignungsprüfungen
  • Silikastaub nicht zulässig

1) Bei massigen Bauteilen mit d > 0,80 m nur Zemente mit niedriger Hydratations- wärmeentwicklung (LH-Zemente DIN EN 197-1)
2) Sofern damit die Konsistenzeinstellung bei Betonen mit w/z-Wert < 0,45 nachweislich nicht möglich ist, sind mit dem Aufraggeber projektspezifische Festlegungen abzustimmen.

 

Ausdruck der Tabelle