13.3.3 Anforderungen an die Betonzusammensetzung

Anforderungen an die Betonzusammensetzung

Ausgangsstoff Anforderung
Zement
  • nur Zement eines Zementwerkes
  • mehrere Zementsorten in einem Beton sind nicht zulässig
Gesteinskörnung
  • stetige Sieblinie zwischen A und B
  • bei Dmax > 8 mm mindestens 3 getrennte Korngruppen
  • bei massigen Bauteilen: GK mit Dmax ≥ 32 mm
  • leichtgewichtige organische Verunreinigungen
    – feine Gesteinskörnungen: ≤ 0,25 M.-%
    – grobe Gesteinskörnungen: ≤ 0,05 M.-%
  • Kornform von gebrochenen groben Gesteinskörnungen mindestens SI40
  • Zertrümmerungswiderstand von Gesteinskörnungen aus gebrochenem Felsgestein mindestens LA50 oder SZ32
  • eng gestufte Kornzusammensetzung der groben Gesteinskörnung
  • keine Korngemische
  • keine natürlich zusammengesetzte (nicht aufbereitete) Gesteinskörnung
  • Beurteilung und Verwendung von Gesteinskörnungen bezüglich einer Alkali-Kieselsäure-Reaktion nach der Alkali-Richtlinie des DAfStb und dem ministeriellen Einführungserlass
Zusatzmittel
  • je Wirkungsgruppe nur ein Betonzusatzmittel
  • nur Zusatzmittel eines Herstellers innerhalb eines Betons
  • Gesamtmenge an Zusatzmitteln ≤ 50 g/kg Zement
  • keine Zusatzmittel mit den Wirkstoffgruppen Saccharose und Hydroxycarbonsäure
  • Verwendung von PCE-haltigen FM in bestimmten Fällen erlaubt; Bedingung: gleiche Betonausgangsstoffe und gleicher Temperaturbereich wie in der Erstprüfung
  • einmalige Nachdosierung von Fließmitteln erlaubt; Bedingung: Konsistenz vor Nachdosierung darf nicht steifer sein als vor der Erstdosierung auf der Baustelle
  • Verzögerungszeiten > 12 h sind mit dem Auftraggeber abzustimmen

Ausdruck der Tabelle