Anforderungen an Normalmauermörtel
| Eigenschaft | Anforderung nach |
| DIN V 20000-412 | DIN V 18580 |
| Trockenrohdichte | ≥ 1500 kg/m3 |
| Druckfestigkeit | siehe hier |
Verbundfestigkeit1)
[N/mm2] | MG I: -
MG II: ≥ 0,042)
MG IIa: ≥ 0,082)
MG III: ≥ 0,102)
MG IIIa: ≥ 0,122) | MG I: - / -3)
MG II: ≥ 0,04 / ≥ 0,103)
MG IIa: ≥ 0,08 / ≥ 0,203)
MG III: ≥ 0,10 / ≥ 0,253)
MG IIIa: ≥ 0,12 / ≥ 0,303) |
| Chloridgehalt |
≤ 0,1 M.-% bezogen auf die Trockenmasse des Mörtels |
| Brandverhalten |
Baustoffklasse A 1 |
| 1) | Die Verbundfestigkeit wird indirekt über die Prüfung der Haftscherfestigkeit (charakteristische Anfangsscher-festigkeit) ermittelt. Anstelle einer Prüfung können die Werte für die Haftscherfestigkeit auch nach DIN EN 998-2, Anhang C angenommen werden; für Normalmauermörtel gilt danach der Wert 0,15 N/mm2. |
| 2) | Prüfung der Haftscherfestigkeit nach DIN EN 1052-3. Prüfwerte sind zur Ermittlung der Verbundfestigkeit mit 1,2 zu multiplizieren. |
| 3) | Erster Wert: gilt bei Prüfung der Haftscherfestigkeit nach DIN EN 1052-3; zweiter Wert: gilt bei Prüfung der Haftscherfestigkeit nach DIN 18555-5. Prüfwerte sind zur Ermittlung der Verbundfestigkeit mit 1,2 zu multiplizieren. |
Anforderungen an Leichtmauermörtel
| Eigenschaft | Anforderung nach |
| DIN V 20000-412 | DIN V 18580 |
| Trockenrohdichte | LM 21: ≤ 700 kg/m3
LM 36: > 700 kg/m3
und ≤ 1000 kg/m3 | LM 211): ≤ 700 kg/m3
LM 361): ≤ 1000 kg/m3 |
| Wärmeleitfähigkeit | LM 21: ≤ 0,18 W/(m·K)
LM 36: ≤ 0,27 W/(m·K) | LM 212): ≤ 0,18 W/(m·K)
LM 362): ≤ 0,27 W/(m·K) |
| Druckfestigkeit | siehe hier |
Verbundfestigkeit3)
[N/mm2] | ≥ 0,084) | LM 21: ≥ 0,08 / ≥ 0,205)
LM 36: ≥ 0,08 / ≥ 0,205) |
| Längsdehnungsmodul El6) | | LM 21: ≥ 2000 N/mm2
LM 36: ≥ 3000 N/mm2 |
| Querdehnungsmodul Eq6) | | LM 21: ≥ 7500 N/mm2
LM 36: ≥ 15000 N/mm2 |
| Chloridgehalt |
≤ 0,1 M.-% bezogen auf die Trockenmasse des Mörtels |
| Brandverhalten |
Baustoffklasse A 1 |
| 1) | Bei Einhaltung des Grenzwertes gelten die Anforderungen an die Wärmeleitfähigkeit ohne weiteren Nachweis als erfüllt. Wird die Wärmeleitfähigkeit nachgewiesen, sind auch höhere Trockenrohdichten bis zu 1300 kg/m3 möglich. |
| 2) | Die Wärmeleitfähigkeit muss nur bei Überschreitung der Grenzwerte für die Trockenrohdichte nachgewiesen werden; die Trockenrohdichte darf den Wert von 1300 kg/m3 nicht überschreiten. |
| 3) | Die Verbundfestigkeit wird indirekt über die Prüfung der Haftscherfestigkeit (charakteristische Anfangsscher-festigkeit) ermittelt. Anstelle einer Prüfung können die Werte für die Haftscherfestigkeit auch nach DIN EN 998-2, Anhang C angenommen werden; für Leichtmauermörtel gilt danach der Wert 0,15 N/mm2. |
| 4) | Prüfung der Haftscherfestigkeit nach DIN EN 1052-3. Prüfwerte sind zur Ermittlung der Verbundfestigkeit mit 1,2 zu multiplizieren. |
| 5) | Erster Wert: gilt bei Prüfung der Haftscherfestigkeit nach DIN EN 1052-3; zweiter Wert: gilt bei Prüfung der Haftscherfestigkeit nach DIN 18555-5. Prüfwerte sind zur Ermittlung der Verbundfestigkeit mit 1,2 zu multiplizieren. |
| 6) | Prüfung nach DIN 18555-4. |
Anforderungen an Dünnbettmörtel
| Eigenschaft | Anforderung nach |
| DIN V 20000-412 | DIN V 18580 |
| Trockenrohdichte | ≥ 1500 kg/m3 | ≥ 1300 kg/m3 |
| Druckfestigkeit | siehe hier |
| Verbundfestigkeit1) | ≥ 0,20 N/mm2 2) | ≥ 0,20 / ≥ 0,503) |
| Verarbeitbarkeitszeit | ≥ 4 Stunden |
| Korrigierbarkeitszeit | ≥ 7 Minuten |
| Chloridgehalt |
≤ 0,1 M.-% bezogen auf die Trockenmasse des Mörtels |
| Brandverhalten |
Baustoffklasse A 1 |
| 1) | Die Verbundfestigkeit wird indirekt über die Prüfung der Haftscherfestigkeit (charakteristische Anfangsscher-festigkeit) ermittelt. Anstelle einer Prüfung können die Werte für die Haftscherfestigkeit auch nach DIN EN 998-2, Anhang C angenommen werden; für Dünnbettmörtel gilt danach der Wert 0,3 N/mm2. |
| 2) | Prüfung der Haftscherfestigkeit nach DIN EN 1052-3. Prüfwerte sind zur Ermittlung der Verbundfestigkeit mit 1,2 zu multiplizieren. |
| 3) | Erster Wert: gilt bei Prüfung der Haftscherfestigkeit nach DIN EN 1052-3; zweiter Wert: gilt bei Prüfung der Haftscherfestigkeit nach DIN 18555-5. Prüfwerte sind zur Ermittlung der Verbundfestigkeit mit 1,2 zu multiplizieren. Werte in N/mm2. |
Mindestanforderungen an die Druckfestigkeit in Abhängigkeit von den Mörtelgruppen
| Mörtelart | Mörtelgruppe
nach DIN 1053 | Mörtelklasse1) nach |
| DIN V 20000-412 | DIN V 18580 |
| Normalmauermörtel | MG I | M 2,5 | M 1 |
| MG II | M 5 | M 2,52) |
| MG IIa | M 10 | M 52) |
| MG III | M 15 | M 102) |
| MG IIIa | M 30 | M 202) |
| Leichtmauermörtel | LM 21 | M 10 | M 52) |
| LM 36 | M 10 | M 52) |
| Dünnbettmörtel |
DM |
M 15 | M 103) |
| 1) | Die Bezeichnung der Mörtelklassen nach DIN EN 998-2 entspricht der Mindestanforderung an die Druckfestigkeit, z. B. M 5 hat eine Mindestdruckfestigkeit von 5 N/mm2. |
| 2) | Zusätzlich werden Anforderungen an die Fugendruckfestigkeit (Lagerfuge) gestellt. |
| 3) | Zusätzlich ist die Druckfestigkeit bei Feuchtlagerung (7 Tage im Klima 20/95, 7 Tage 20/65 und 14 Tage unter Wasser) nach 28 Tagen zu prüfen. Anforderung: Festigkeitsabfall ≤ 30 % bezogen auf die Lagerung nach DIN EN 1015-11. |
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