Zement ist ein hydraulisches Bindemittel. Das heißt, dass Zement nach dem Anmachen mit Wasser sowohl an der Luft als auch unter Wasser erhärtet. Nach dem Erhärten bleibt er auch unter Wasser fest und raumbeständig.
Übersicht der geltenden Zementnormen
| Norm | Inhalt |
Zement- arten |
Festigkeits- klassen |
Besondere Eigen- schaften |
| DIN EN 197-1 |
Normalzement inkl. Normalzement mit niedriger Hydratationswärme |
CEM I
bis CEM V |
32,5 N und R
42,5 N und R
52,5 N und R |
Optional: LH
(≤ 270 J/g) |
| DIN EN 197-4 |
Hochofenzement mit
niedriger Anfangsfestigkeit | CEM III | 32,5 L
42,5 L
52,5 L | Optional:
LH (≤ 270 J/g) |
| DIN 1164-10 |
Normalzement mit besonderen Eigenschaften:
hoher Sulfatwiderstand
niedriger wirksamer Alkaligehalt | CEM I
bis
CEM V | 32,5 N und R
42,5 N und R
52,5 N und R |
HS
NA |
| DIN 1164-11 |
Zement mit verkürztem
Erstarren | FE
SE |
| DIN 1164-12 |
Zement mit erhöhtem
Anteil an organischen Bestandteilen | HO |
| DIN EN 14216 |
Sonderzement mit sehr
niedriger Hydratationswärme | VLH III
VLH IV
VLH V | 22,5 | ≤ 220 J/g |
| DIN EN 14647 |
Tonerdezement | CAC | 18 (6h)
+
40 (24h) | - |
Die Anwendungsbereiche für Normzemente zur Herstellung von Beton sind in DIN 1045-2 festgelegt.
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